Hegering Altenoythe

 

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des Hegering Altenoythe 

 



Altenoyther Jäger schaffen Artenvielfalt


Am vergangenen Wochenende tauschten 20 Jäger im Hegering Altenoythe mal wieder Flinte und Fernglas gegen Motorsäge und Astschere. Hermann Wreesmann, Obmann für Naturschutz im Hegering, hatte zum zweiten Biotoppflegetag eingeladen. Schwerpunkt war in diesem Jahr der Rückschnitt von Traubenkirschen. Diese, vor Jahrzehnten aus Amerika in Europa eingeführte Strauchart, breitet sich in vielen Windschutzstreifen und Gehölzbeständen unserer Region stark aus und verdrängt dadurch die Strauch- und Krautschicht aus heimischen Arten wie Stechpalme (oder auch Hülsen genannt) sowie Vogelbeere, Faulbaum und Brombeere. Der Strauchschnitt wurde entweder am Feldrand oder in den Hecken so aufgeschichtet, dass sie einen schützenden Lebensraum für die Vogelwelt bieten. Das so geschaffene Dickicht kann nun wieder den Singvögeln wie Neuntöter, Grasmücken oder Goldammern aber auch dem Niederwild wie Rebhuhn und Feldhase Lebensraum bieten. In den angrenzenden, nun wieder besonnten Hochstauden können sich wieder die Insekten tummeln.
Nach dem Arbeitseinsatz spendierte der Hegeringleiter Hans Blome den fleißigen Helfern Bratwurst und kühle Getränke.


Jäger aus dem Hegering Altenoythe beim Rückschnitt der Traubenkirschen in einem Windschutzstreifen (v.l. Hans Lübbers, Hermann Wreesmann, Hans Tholen und Mathias Werner)



Taubenjagd 2024


Am Samstag, den 20.01.24 fand die jährliche Taubenjagd für einen guten Zweck im Hegering Altenoythe statt. Morgens kamen die Jägerinnen und Jäger aus dem Hegering beim Dorfgemeinschaftshaus in Altenoythe zusammen und verteilten sich in die Reviere. Mittag versammelten sie sich wieder und es kamen 99 erlegte Tauben zur Strecke. Bernd Henken, stellvertretender Hegeringleiter, dankte allen Waidfrauen und Waidmänner für ihren Einsatz. Zusammen wurde danach Mittag gegessen und danach die Tauben küchenfertig versorgt. Am Nachmittag wurden diese verkauft. Der Erlös der Taubenjagd wurde nach Abstimmung mit allen Beteiligten dem Verein "Jedem Kind eine Chance" zugesprochen. Dieser soll nun zeitnah übergeben werden. 

Taubenkönig wurde Wolfgang Kemper, sein Vize wurde Stephan Göken und Vize Vize wurde Hans Lübbers. Beim Wildlotto tippte Stefanie Sievers die richtige Anzahl an Tauben.

Der Jagdtag endetet mit einem gemütlichen Beisammensein.

Am Streckenplatz



Im Bild zu sehen sind Stephan Göken (Vize), Taubenkönig Wolfgang Kemper, Wildlottosiegerin Stefanie Sievers, Hans Lübbers (Vize Vize) und der stellvertretene Hegeringleiter Bernd Henken.



Hegering Altenoythe


Der Hegering Altenoythe wurde im Jahr 1932 gegründet. Geleitet wird der 150 Mitglieder starke Hegering seit dem Jahre 2000 vom Hegeringleiter Hans Blome. Sein Stellvertreter ist Bernd Henken.  

 

 

Der Hegering Altenoythe erstreckt sich über das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Altenoythe. Im Süden grenzt der Hegering an die Stadt Friesoythe und der Gemeinde Bösel und reicht im Norden bis über den Küstenkanal an die Reviere der Gemeinde Barßel und Edewecht.   

 

Aufgeteilt ist der Hegering in 7 Genossenschafts- und 7 Eigenjagden. Die gesamte jagdbare Fläche liegt über 6000 ha.

 

Revierverantwortliche im Hegering Altenoythe.  

  

Landschaftlich werden die Reviere geprägt durch die Niederungen der Lahe und Soeste sowie die Moorlandschaften entlang des Küstenkanals. In den letzten 50 Jahren hat sich die Landschaft und damit der Wildbesatz grundlegend gewandelt. Noch in den 50er Jahren spielte die Jagd auf Enten, Rebhühner und Birkwild eine bedeutende Rolle; Rehwild kam nur vereinzelt vor. Die Niederungen von Lahe und Soeste prägen die Landschaft und die Reviere im Hegeringe Altenoythe. Mit den Veränderungen in der Landwirtschaft veränderten sich auch die Landschaft und damit der Wildbestand. Baum- und Strauchlose Wiesen- und Moorlandschaften wichen Ackerflächen mit Bäumen und Sträuchern. Fasanen und Rehwild konnten sich ausbreiten und prägen heute das jagdliche Handeln. Durch Intensivierungen in der Landwirtschaft mit einhergehender Flurbereinigung hat sich seit einigen Jahren aber ein dramatischer Wandel vollzogen, der insbesondere dazu führte, dass die Bestände an Bodenbrütern wie Rebhuhn und Fasan aber auch der Wiesenvögel dramatisch einbrachen. Entsprechend wird die Bejagung nur noch in den Revieren durchgeführt, wo es die Bestände nachhaltig zulassen.

In den Revieren des Hegerings Altenoythe kommt aufgrund des geringen Waldanteils so gut wie kein Hochwild vor. Nur ganz vereinzelt wechselt Schwarzwild durch unsere Reviere.

    

 

 

Fotos Th. Meyer